Neue Initiativen im Arbeitskreis Energiewende – Mitwirkung erwünscht

Um die in den letzten Jahren stark ins Stocken geratene Energiewende auf lokaler, landespolitischer, nationaler und europäischer Ebene voranzubringen, sind effektive und effiziente energiepolitische Maßnahmen nötig.
Ich möchte dazu auf zweierlei Wegen ehrenamtlich beitragen. Wer Interesse hat, an einem der beiden Projekte mitzuwirken, ist herzlich willkommen.

Beispiel für eine globale Zeitachse zur Energiewende. Bildquelle DNV GL, https://eto.dnvgl.com Lizenz: Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0 International 

1. Gründung eines AKE-Kreisverbands im Landkreis Ebersberg

Wir haben uns im Landkreis Ebersberg das sehr ehrgeizige Ziel gesetzt, für die Sektoren Strom & Wärme bis 2030 frei von fossilen Energieträgern zu werden. Zum Erreichen dieser Ziele soll die geplante Gründung eines Kreisverbands des AKE auf meine Initiative beitragen. Darin sollen Kompetenzen gebündelt, innovative Ideen entwickelt, lokale Netzwerke aufgebaut und Projekte initiiert werden.

2. Leitung Panel „Energiepolitische Maßnahmen“ des AKE der CSU auf Landesebene

Ich möchte mich sowohl kommunal als auch auf landespolitischer Ebene einbringen, um die Energiewende voran zu treiben. Dazu werde ich ab Juni 2020 ein Panel zu „Energiepolitischen Maßnahmen“ leiten, das u.A. der Analyse, Diskussion und Priorisierung von energiepolitischen Maßnahmen zur Erreichung der Klimaziele und zur Förderung innovativer Energietechnologien dient. Das Konzept umfasst:

  1. Analyse & kritische Beurteilung der aktuellen Ausgangslage energiepolitischer
    Maßnahmen
  2. Erstellen eines digitalen Ideenpools für energiepolitische Maßnahmen
  3. Aufgreifen von Impulsen und innovativen Ideen aus anderen Panels
  4. Bewertung unterschiedlicher energiepolitischer Maßnahmen, u.A. durch
    Berechnungen und Gespräche mit Entscheidungsträgern
  5. Erarbeitung von Handlungsempfehlungen
  6. Verfassen von Textbausteinen für ein Positionspapier
  7. Ggf. Erstellen von kurzen Videoclips zur Veranschaulichungen der energiepolitischen
    Handlungsoptionen und -empfehlungen

Wer Interesse an einer Mitarbeit hat (dies ist auch ohne CSU-Mitgliedschaft möglich) kann sich gerne an mich wenden.

Plattform für Nachbarschaftshilfe für Kinderbetreuung während der KiTa-Schließungen

Gepostet von Maximilian Seckendorff am Samstag, 14. März 2020

Liebe Bürgerinnen und Bürger aus Grafing,Nachdem Markus Söder am 13.03. bekannt gegeben hat, dass bis 20.04. alle KiTas, Kindergärten und Schulen als präventive Gesundheitsschutzmaßnahme geschlossen werden, ergeben sich für viele Eltern große Probleme, v.a. für Alleinerziehende mit Vollzeit-Job, Doppelverdiener und Selbstständige.Die KiTas bieten nur für Familien, in denen beide Eltern in „systemrelevanten Berufen“ (z.B. im Gesundheitswesen) tätig sind, Notfallbetreuung an.Da gleichzeitig alle Schüler schulfrei haben und für Studenten die Semesterferien verschoben wurden, hoffe ich, dass sich Schüler, Studenten, Erzieher, Lehrer… dazu bereit erklären, gegen eine Aufwandsentschädigung (nach individueller Rücksprache) in der Übergangszeit bis zur Wiederöffnung der Einrichtungen Kinderbetreuungsaufgaben / Babysitting zu übernehmen und so Familien zu unterstützen.
Ich habe mich daher ehrenamtlich dazu bereit erklärt über zwei Online-Fragebögen eine Plattform für eine Kontaktbörse zur Nachbarschaftshilfe zu schaffen.
Wer bereit wäre, in der Übergangszeit bis zur Wiederöffnung der Einrichtungen Kinderbetreuungsaufgaben als Nachbarschaftshilfe zu übernehmen und so Familien zu unterstützen, kann folgendes Online-Formular ausfüllen.

https://forms.gle/f7yoPkV1aCWYS7SM7

Wer Bedarf an einer provisorischen Kinderbetreuung in Grafing im Zeitraum bis Ostern hat, kann sich gerne in dieses Formular : eintragen: htt

https://forms.gle/XdaQLyDxzLVd9LwH8
Diese beiden Links dürfen sehr gerne auch an betroffene Eltern und interessierte Personen, die Kinderbetreuung anbieten könnten, weitergeleitet werden.
Sobald einige Anfragen vorliegen, würde ich den Kontakt zwischen Personen, die Kinderbetreuung anbieten könnten und denen, die dringend danach suchen, herstellen. Dann kann in direkter persönlicher Absprache alles Weitere geklärt werden (z.B. Höhe der Aufwandsentschädigung, ggf. steuerrechtliche Fragen, konkrete Details…). Da es sich hierbei nur um die Schaffung einer Plattform zur Vermittlung von Kontaktdaten handelt, und kein kommerzielles Interesse vorliegt, besteht auch keinerlei Rechtsanspruch oder Haftung gegenüber mir, Maximilian von Seckendorff.
Bei Fragen stehe ich oder Maximilian von Seckendorff gerne zur Verfügung(Kontakt zu Maximilian: mail@maximilian-seckendorff.de; Tel: 01601151111; Web: www.maximilian-seckendorff.de)


03.02.2020: Einladung zu meinem Vortrag: Klimaethik heute

Klimaethik heute im Spannungsfeld zwischen technischem Fortschritt und Begrenzung des Wachstums

Der anthropogene Klimawandel mit weitreichenden Folgen stellt uns vor große technologische, politische und ethische Herausforderungen.

Als Lösungsansätze für den Klimawandel stehen sich die Entwicklung  innovativer nachhaltiger Technologien und die Forderung nach einer Begrenzung des Wachstums und Erhaltung des „Natürlichen“ nicht immer konfliktfrei gegenüber. Einige argumentieren, dass sich die Klimakrise ohne drastische Verkleinerung unserer ökologischen Fußabdrucks durch radikalen Verzicht und Begrenzung des Wachstums nicht abwenden lässt. Andere bevorzugen technologische Lösungen, die uns ermöglichen sollen, unseren Lebensstandard und Konsum beizubehalten oder sogar zu erhöhen. Dafür werden zurzeit verschiedene innovative Technologien, sog. „Climate-Engineering-Verfahren“  entwickelt, die entweder die Sonneneinstrahlung auf der Erde verringern oder CO2 abscheiden und binden sollen. Diese sind jedoch nicht ohne Risiken und Nebenwirkungen für zukünftige Generationen, für Menschen in bestimmten Erdteilen und für diverse Ökosysteme.

Letztlich stellt sich die ethische Frage: Wie weit dürfen wir durch solche Technologien in unser Klimasystem eingreifen und das Erdsystem „managen“?

Um zwischen diesen beiden Extremen abzuwägen, sollte die Wirksamkeit und Effizienz sowie die Nebeneffekte der vielen Vorschläge zur Lösung der Klimakrise untersucht werden. Erst dann lässt sich die Frage beantworten: Wie viel Verzicht und wie viel Technologie braucht Nachhaltigkeit?

Am 03. Februar um 20 Uhr wird Maximilian von Seckendorff, Doktorand im Bereich der Klima- und Technikethik in der Glonner Str. 1, 85567 Grafing, unterschiedliche Lösungsansätze für die Klimaproblematik vorstellen und kritisch hinterfragen, inwieweit Ökologie, Ökonomie und Soziales in Einklang gebracht werden können. Nach einer Einführung in die ethischen Spannungsfelder rund um den Klimawandel wird er kurz vorstellen, welche zukunftsweisenden Energietechnologien und Climate-Engineering-Verfahren zur Lösung dieser Problematiken beitragen können und welche Potenziale, Risiken und Nebenfolgen damit jeweils verbunden wären.

Im Anschluss gibt es Gelegenheit zu einer spannenden und hoffentlich kontroversen Diskussion, beispielsweise  über die Potenziale und Grenzen von Technologien, darüber, wie viel Verzicht ein nachhaltiger Lebensstil erfordert und wie sehr wir in unser Erdsystem eingreifen dürfen, um die Klimakrise abzuwenden.

Termin:
Mo, 03.02.2020, 20:00-21:30 Uhr

Ort:
Glonner Str. 1, 85567 Grafing, 1. OG

Referent:
Maximilian von Seckendorff, M. Sc., Mag. theol.

Kooperation:
Transition Town Initiative Grafing / KBW

09.01.2020 Zukunftsfähiger ÖPNV im Lkr. Ebersberg

Im vollen Saal der Kugler Alm stellten der Ebersberger Bürgermeisterkandidat Alexander Gressierer, Landrat Robert Niedergesäß und MVV-Geschäftsführer Dr. Bernd Rosenbusch am 9.1. überzeugend dar, wie sich der öffentliche Nahverkehr im Landkreis in den nächsten Jahren durch insgesamt 32 Maßnahmen noch weiter verbessern wird.

MVV im Landkreis Ebersberg – Den öffentlichen Nahverkehr zukunftsfähig machen

Gressierer und Niedergesäß betonten, dass neben bezahlbarem Wohnraum der Ausbau der Mobilität die zweitwichtigste Herausforderung im Landkreis darstellt.
Gressierer sieht den ÖPNV als tragende Säule sowohl im verkehrsbezogenen Umwelt- und Klimaschutz an. Die wichtigsten Handlungsfelder seien dabei der Bau eines Ausweichgleises für die S-Bahn nach Grafing und die Stärkung des Busangebots in Zusammenarbeit mit dem Landkreis.   

In den letzten Jahren konnte bereits viel erreicht werden. Niedergesäß betonte, dass durch die Tarifreform, die er federführend auf den Weg gebracht hat, die Tarife um durchschnittlich sieben Prozent vergünstigen, bei Zeitkarten sogar über zehn Prozent. Das habe es in Deutschland noch nie gegeben. Das 365€-Ticket für Schüler und Auszubildende ermögliche ihnen nun Fahrten im Gesamtnetz für 1€ pro Tag.

Bei den Busanbindungen konnte der Landkreis das Angebot bereits um 33% steigern. Doch damit nicht genug. Ziel sei, in den nächsten Jahren eine 24/7-Versorgung mit Bussen und Ruftaxis einzurichten, eine Ringbuslinie um Grafing und Ebersberg einzuführen, und durch Tangentialverbindungen mit Express-Ringbussen die S-Bahn-Linien im Außenraum in einem 20-Minuten Takt zu verbinden.

Für die S-Bahn werde ein Ausweichgleis zwischen Grafing und Ebersberg geplant, um die Zuverlässigkeit zu erhöhen und mittelfristig einen höheren Takt zu ermöglichen. Denn das Problem sei, Das Problem sei, dass Züge mangels Begegnungsmöglichkeiten vorzeitig in Grafing Bahnhof enden müssen, wenn nur wenige Minuten Verspätung vorliegen.
Langfristig solle die Strecke bis Wasserburg entweder elektrifiziert oder durch Wasserstoffzüge umweltfreundlich betrieben werden. Eine Express-S-Bahn von Ebersberg nach München, die nur noch an wenigen Stationen hält, werde die Fahrzeit nach München um über zehn Minuten verkürzen, sobald die zweite Stammstrecke in Betrieb gehe.
Daneben wurde ein Radwegekonzept entwickelt, um auch das Fahrrad als nachhaltiges Verkehrsmittel zu stärken und Kommunen beim Grunderwerb zu unterstützen.

Das Gesamtkonzept für den Verkehr wurde von den Bürgerinnen und Bürgern sehr positiv aufgenommen. Zu einigen Details gab es Rückfragen. Der Grafinger Stadtrat Beppo Pollinger verwies zudem auf die Notwendigkeit auf den Bei einer Über- oder Unterführung in Grafing, um bei einer Takterhöhung der S-Bahn Staus an Bahnübergängen zu vermeiden. Dies werde, so Niedergesäß, im Rahmen der Planungen für das Ausweichgleis berücksichtigt. Der Grafinger Schatzmeister und Kreistagskandidat Maximilian von Seckendorff regte zudem an, an S-Bahn-Stationen an den Enden der Stammstrecke Ersatzzüge mit einsatzbereiten Fahrern bereitzustellen, um bei Verspätungen das Angebot auf den Außenästen aufrecht erhalten zu können. Dr. Rosenbusch betonte, dass dies auch für ihn ein wichtiges Ziel in Zusammenarbeit mit der S-Bahn München für die nächsten Jahre sei.

In den nächsten Jahren wird es darum gehen, die Konzepte in Zusammenarbeit mit den Partnern erfolgreich umzusetzen und das Angebot und die Zuverlässigkeit des Nahverkehrs im Landkreis Ebersberg weiter zu optimieren.

17.12.2019: CO2 recyclen?

CO2 recyclen? – in einem kurzen, einfach formulierten Interview mit meiner Frau Jennie Seckendorff könnt ihr erfahren, wie eine CO2-Kreislaufwirtschaft wirksam zum Klimaschutz beitragen kann. Ein Blick in die Zukunft!

https://www.meine-anzeigenzeitung.de/lokales/ebersberg/jennie-seckendorff-recyclen-13304588.html?fbclid=IwAR2d1Yh99-3ob-d4ZZKkEXHHOESiW1jUz6z9PpYEPQHPEMuZRdJ5CzVmF6I

Pressebericht: Grafinger Forscher: Wie weit darf der Mensch gehen?

(Link zum Artikel) Technologien bieten einerseits innovative Lösungen für die Probleme der Menscheit, verursachen aber auch durch ihre – teils unverhersehbaren Nebenfolgen – neue Probleme.

Ethisch stellt sich v.a. im Hinblick auf den anthropogenen Klimawandel die Frage inwieweit der Mensch in das Erdsystem eingreifen soll. Wie gehen wir mit unvorhersehbaren Risiken um? Wo liegen die Grenzen von Technologien, wo aber auch eine moralische Pflicht, sie in Abwäggung der zu erwartenden Erfolge und Risiken zum Wohle zukünftiger Generationen einzusetzen?

Zu diesem Thema darf ich auf den Pressebericht: „Wie weit darf der Mensch gehen“, erschienen in der Zeitschrift „Hallo Ebersberg“ (12.10.2019) hinweisen.

16.10.2019: Auf in den Kreistag auf Listenplatz 29 des Kreisverbands Ebersberg der CSU

Auf in den Kreistag! – Nominierungsversammlung für die Kreistagskandidaten 2020 im Lkr EBE:
Es freut mich, Euch die gute Nachricht verkünden zu können, dass ich gestern auf der Kreisvertreterversammlung des CSU Kreisverbands Ebersberg mit 91 / 192 Stimmen auf Platz 29 der Liste für den Ebersberger Kreistag gewählt wurde. Mit unserem Landrat Robert Niedergesäß, der mit 97,88% der Stimmen wiedergewählt wurde, und eine Vielzahl hervorragender Kandidaten haben wir ein starkes Team mit großem Engagement für eine nachhaltige, zukunftsfähige und innovative christlich-soziale Politik im Landkreis Ebersberg!
Jetzt kanns losgehen!

05.10.2019: Newsletteranmeldung von nun an möglich

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